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The best recipe for Tiramisù





The best recipe for Tiramisù


Tiramisù – "zieh' mich hoch!"
Die wahrscheinlich leckerste italienische Nachspeise gehört für mich schon fast zu jeder auch noch so spontanen oder "beduselten" Pizzabestellung dazu. Und überall schmeckt sie anders. Ob beim echten Italiener in Rom, aus dem Kühlregal im Supermarkt oder beim ranzigen Albaner um die Ecke. Es gibt sie auch in allen möglichen Varianten. Mit Amaretto, Erdbeeren, Schokolade ... Wie ihr meinen Blog bereits kennen gelernt habt, erwartet ihr jetzt bestimmt wieder ein ausgefallenes, extravagantes Rezept, oder?

Doch das Tiramisù schmeckt, wie ich finde, immer noch am besten ganz klassisch und original. Ich habe hier ein Rezept adaptiert, welches ca. 2.893 Mal im Internet als das "BESTE" Rezept für Tiramisú aufscheint. "The best Tiramisù you'll ever taste" – "Heaven in your Mouth" oder "You'll never eat Tiramisú from somebody else again" ... normalerweise halte ich ja nicht viel von solchen Phrasen, denn versprechen kann man viel. Aber verdammt, das Ergebnis hat mich wirklich so fasziniert, dass ich euch jetzt sagen muss: Diese Aussagen sind alle wahr! Um dem ganzen noch eine persönlche Note zu verpassen, habe ich das Tiramisù einfach als Torte serviert.

Zutaten für eine 30cm-Springform
6 Eigelbe • 250g Zucker • 250g Mascarpone • 400g Sahne • 1 Prise Salz
2 Pck. Eierbiskotten (ca. 80 Stk.) • 250ml Kaffeelikör • 3 EL Kakao

! Bei diesem Rezept ist es besonders wichtig, die richtigen Zutaten und Mengen zu verwenden und alle Schritte bzw. Zeiten exakt zu verfolgen!

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Währenddessen eine mittelgroße Schüssel in den Kühlschrank stellen und die Mascarpone ca. 1 Minute in der Mikrowelle erwärmen (sie darf nicht zu kalt sein – Raumtemperatur wäre ideal).

Die Eigelbe mit Salz und Zucker in eine Schüssel geben und über dem kochenden Wasser ca. 2 Minuten schlagen – danach die Temperatur zur Hälfte reduzieren und die Masse nochmals 10 Minuten schlagen – ohne Pause! Danach abstellen und ca. eine Minute lang durchrühren. Die Mascarpone hinzugeben und zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Die abgekühlte Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und die Sahne darin steif schlagen. Vorsichtig unter die Eimasse heben.

Einen Suppenteller o.Ä. mit dem Kaffeelikör füllen (z.B. Kahlúa). Die Biskotten für die unterste Schicht darin wenden. Hier muss man ein gutes Gefühl dafür haben, sie nicht zu kurz, aber auch nicht zu lange in den Likör zu tauchen. Ich habe jede Biskotte ca. 10 Mal schnell im Likör umgedreht. Den Boden der Springform damit regelmäßig einkleiden. Keine zu großen Löcher entstehen lassen (Biskotten teilen!). Dann ca. ein Drittel von der Crème darüber schichten. Nochmals eine Schicht Biskotten darüber legen. Und wieder Crème darauf geben. Schlussendlich nochmals wiederholen.

Nun in den Kühlschrank stellen. Mindestens (!) sechs Stunden erkalten lassen. Besser über Nacht, damit der Geschmack sich schön durchziehen kann. Auf keinen Fall vorher die Springform öffnen!

Nach der Wartezeit mit einem Messer am Rand der Springform entlang schneiden und die Form langsam und behutsam öffnen. Man merkt ziemlich schnell, ob die Crème schon fest genug ist. Ist das nicht der Fall, kann man gut tricksen: Schnell wieder schließen und einfach für ca. 30 Minuten in den Gefrierschrank damit. Danach dürfte es beim Öffnen der Springform keine Probleme geben und die Torte bleibt stehen. Nur so kann der Biskottenrand angebracht werden: Den unteren Teil der Biskotten abschneiden, damit das Ende gerade ist. Rundherum die Biskotten aufstellen und zum Schluss mit einem Geschenkband fixieren. Vor dem Servieren wieder auf Kühlschranktemperatur bringen und (erst dann!) mit Kakao bestäuben.





Für Lisa,
mit der ich unglaublich viel gemeinsam habe. Fast haben wir's als Groupies nach Berlin geschafft. Fast. :)!



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